Zerstörung bei der Maisernte: Belohnung jetzt auf 13.000 Euro erhöht!

„Es hätte Schwerverletzte oder sogar Tote geben können!“
Der Schock ist Marlene und Peter Harries, der Geschäftsführung des Lohnunternehmens Harries, noch anzumerken, wenn sie über den heimtückischen Anschlag vom 7.Oktober berichten. Was war geschehen? An jenem Samstag befuhr ein Häcksler des Unternehmens zur Maisernte ein Feld in Jeddeloh 1, Hinterm Esch. Mit fatalen Folgen: Unbekannte hatten dort zuvor Metallteile verteilt. Die Fremdkörper gerieten in das Häckselwerk und sorgten für die komplette Zerstörung der Landmaschine. Glück im Unglück: Zur Zeit des Vorfalls schleuderte der Häcksler die schweren Metallteile auf das Feld und nicht auf die angrenzende Straße, wo Menschen hätten getroffen werden können. Auch verhinderte die Bodenverstärkung ein Eindringen der Metall-Geschosse in das Führerhaus. Trotzdem hat das Unternehmen – neben der Angst vor weiteren Vorfällen dieser Art – einen Gesamtschaden von ca. 90.000 Euro zu beklagen.

Wie in einem ähnlichen Fall aus dem Landkreis Diepholz ermittelt nun die Polizei wegen schwerer versuchter Körperverletzung und schwerer Sachbeschädigung. Wer Beobachtungen gemacht hat oder sachdienliche Hinweise zur Ergreifung des Täters oder der Täter geben kann, wird gebeten, sich an die Polizei in Edewecht (Tel. 04405-482220) oder Bad Zwischenahn (Tel. 04403-9270) zu wenden, Stichwort: Fremdkörperschaden. Auch das Lohnunternehmen Harries nimmt entsprechende Hinweise unter Tel. 04405-8003 entgegen. Zur Aufklärung der Straftat haben das Lohnunternehmen Harries, die Heinrich Schröder Landmaschinen KG (Wildeshausen), Claas Weser-Ems und der Bundesverband der Lohnunternehmer eine Belohnung von insgesamt 13.000 Euro ausgesetzt.